Pressemitteilung der Polizeidirektion Main-Taunus
Alfred-Kaulfuß-Str. - 24.11.2014Pressemitteilung der Polizeidirektion Main-Taunus
vom Montag, 24. November 2014
1. Wohnhauseinbruch Flörsheim,
Alfred-Kaulfuß-Straße Sonntag,
23.11.14, 13:30 Uhr - 20:00 Uhr
Einbrecher waren am Sonntag in Flörsheim auf Beutezug. Die Ganoven
hebelten ein Fenster auf, stiegen ins Einfamilienhaus ein und
entwendeten Schmuck, einen Computer sowie eine Taschenuhr. Der
Stehlgutwert wird vom Geschädigten mit 2.400,- Euro angegeben. Der
Einbruchschaden wird auf 600,- Euro geschätzt.
Hinweise hierzu nimmt die Kriminalpolizei in Hofheim unter Telefon
(06192) 2079-0 entgegen.
2. Einbruch in Büroräume Hattersheim, Voltastraße Freitag,
21.11.14, 14:00 Uhr - Sonntag, 23.11.14, 12:50 Uhr
Unbekannte schlugen eine Fensterscheibe ein, stiegen in die
Büroräume einer gemeinnützigen Dienstleistungsgesellschaft ein und
stahlen 55,- Euro Bargeld. Der durch den Einbruch entstandene
Sachschaden liegt mit 500,- Euro weitaus höher.
Die Kriminalpolizei in Hofheim hat die Ermittlungen aufgenommen
und bittet um Hinweise unter Telefon (06192) 2079-0.
3. Kennzeichendiebstahl Kriftel, Zeilsheimer Weg Samstag,
22.11.14, 15:10 Uhr - Sonntag, 23.11.14, 20:20 Uhr
Unbekannte stahlen die an einem grauen Opel Vectra angebrachten
amtlichen Kennzeichen TUT - KE 66. Das Fahrzeug stand auf dem P+R
Parkplatz am Bahnhof in Kriftel.
Hinweise hierzu bitte an die Polizeistation in Hofheim unter
Telefon (06192) 2079-0.
4. Pkw-Aufbrüche
4.1 Kelkheim, Nach dem Busch (Schmiebachtal) Sonntag, 23.11.14,
10:00 Uhr - 11:30 Uhr
Eine böse Überraschung erlebte eine Autofahrerin am
Sonntagvormittgag in Kelkheim. Die 58-Jährige hatte ihren VW Polo im
Schmiebachtal unter der Brücke zur B 519 in der Nähe des Friedhofes
abgestellt. Als sie 90 Minuten später wieder zu ihrem Fahrzeug
zurückkehrte musste sie feststellen, dass Unbekannte an ihrem Wagen
eine Seitenscheibe eingeschlagen (Sachschaden 200,- Euro) und die im
Fahrzeuginneren abgelegte Handtasche samt Bargeld, Ausweispapieren
und Bankkarten entwendet hatten (Beutewert 150,- Euro).
Täterhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Hofheim unter der
Rufnummer (06192) 2079-0.
4.2 Hofheim-Wallau, Gräsiger Weg und Nordenstädter Straße Freitag,
21.11.14, 21:00 Uhr - Samstag, 22.11.14, 12:15 Uhr
Navidiebe waren zur Tatzeit in Hofheim-Wallau unterwegs. Die
Automarder brachen zwei Pkws der Hersteller BMW und Mercedes Benz auf
und stahlen die werksseitig verbauten Navigationsgeräte sowie eine
Sonnenbrille. Der angerichtete Schaden wird auf insgesamt 6.100,-
Euro beziffert.
Hinweise zu den Tätern nimmt die Kriminalpolizei in Hofheim unter
Telefon (06192) 2079-0 auf.
5. Von der Fahrbahn abgekommen
5.1 Gemarkung Eppstein-Niederjosbach, L 3026 Freitag, 21.11.14,
19:30 Uhr
Ein Autofahrer ist am Freitagabend auf der L 3026 zwischen
Eppstein-Niederjosbach und Niedernhausen verunglückt. Vermutlich
infolge Alkoholeinfluss verlor der 29-jährige Eppsteiner die
Kontrolle über seinen Seat, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und
krachte frontal gegen einen Baum. Er und sein gleichaltriger
Mitfahrer wurden schwer verletzt in die Klinik gebracht. Am Pkw
entstand Totalschaden. Bei der Unfallaufnahme stellten die
Ordnungshüter fest, dass der Seatfahrer alkoholisiert war. Ein
Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,88 Promille. Dem 29-Jährigen
wurde eine Blutprobe genommen. Sein Führerschein konnte nicht
einbehalten werden, da er nicht auffindbar war.
5.2 Gemarkung Hofheim, L 3018 Samstag, 22.11.14, 01:00 Uhr
Etwas zu tief ins Glas geschaut hatte eine Autofahrerin, die
Samstagnacht auf der L 3018 zwischen Hofheim und Hofheim-Langenhain
unterwegs war. Die 45-Jährige kam nach einer Rechtskurve mit ihrem
Audi nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr einen Leitpfosten
sowie ein Verkehrsschild. Die herbeigerufene Polizeistreife stellte
anschließend fest, dass die Hofheimerin alkoholisiert war. Ein
Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 1,73. Die Audifahrerin
musste mit zur Blutprobe. Ihr Führerschein wurde sichergestellt. Es
entstand ein Sachschaden von geschätzten 4.200,- Euro.
6. Enkeltrick - Polizei warnt vor der Masche mit Anrufen Kelkheim
Freitag, 21.11.14
Am Freitag haben sich ältere Bürgerinnen und Bürger aus Kelkheim
durch Anrufe von Trickbetrügern nicht übers Ohr hauen lassen. Am
Freitag klingelten die Telefone der Senioren. Am anderen Ende der
Leitung meldeten sich Frauen, die sich als Verwandte ausgaben. Unter
dem Vorwand sich in einer Notlage zu befinden bzw. Geld für
beispielsweise einen Autokauf zu benötigen, baten sie um Bargeld.
Dank der Aufmerksamkeit der betagten Betroffenen jedoch ohne Erfolg.
Sie erkannten den Schwindel und gingen auf die Forderungen der
Anrufer nicht ein.
Und so läuft die Betrugsmasche ab: Die Täter nehmen beim
sogenannten "Enkeltrick" telefonisch Kontakt zu älteren Menschen auf
und geben vor, Verwandte oder gute Bekannte zu sein. Dabei täuschen
sie eine akute Notlage vor und bitten um Geldbeträge. Da sie
angeblich nicht selber kommen können, soll jemand anderes das Geld
abholen.
"Rate mal wer am Telefon ist?" Die Antwort kommt sofort. "Bist du
es Inge?" "Ja, ich bin es. Ich habe ein Problem. Mein Auto ist kaputt
und brauche dringend ein Neues. Ich könnte jetzt äußerst günstig eins
bekommen. Ich bin aber gerade nicht flüssig."
So oder ähnlich kann ein Gespräch beginnen, bei dem die Betrüger
mittels des Enkeltricks hohe Bargeldbeträge von älteren Menschen
ergaunern. Der psychische Druck wird im Laufe des Gespräches auf die
Opfer immer mehr erhöht und sie werden um Verschwiegenheit gebeten.
In vielen anderen Fällen haben die Geschädigten das Geld an die
fremden Personen ausgehändigt, die sich oft nur mit einem im
Telefonat vereinbarten Kennwort als Berechtigte ausweisen.
Die Polizei rät:
Wenn Sie selbst ein solches Telefonat erhalten, prüfen Sie bitte,
ob Sie wirklich mit dem angeblichen Anrufer sprechen. Rufen Sie
selbst Ihren Verwandten, Angehörigen oder Bekannten unter sonst
üblichen Telefonnummern zurück.
Geben Sie niemals fremden Personen Bargeld.
Sprechen Sie mit einer Ihnen vertrauten Person oder der
Kundenberaterin / dem Kundenberater Ihres Geldinstitutes über den
Vorfall.
Informieren Sie sofort die Polizei Notruf 110, wenn Sie den
Verdacht haben, dass etwas nicht stimmen könnte.
Als Angehörige von älteren Menschen bitten wir Sie, ihre
Angehörigen über diese Betrugsform zu informieren.
Gerne können Sie weitere Informationen durch unsere Polizeiliche
Beratungsstelle, Telefon (06192) 2079-231, erfahren.
ots Originaltext: Polizeipräsidium Westhessen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=50154
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Polizeipräsidium Westhessen
Polizeidirektion Main-Taunus
Zeilsheimer Strasse 59
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Pressestelle / KHK Andreas Beese
Telefon: (06192) 2079-230
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